Die Bühne schräg, aus rohen, starken Holzbohlen gezimmert, diagonal zerschnitten von den Bahngleisen, sonst fast leer. Warmes Wüstenlicht. Stille, die nur vom Sirren eines Moskitos durchbrochen wird. Wer hätte gedacht, dass die Weite des Westens auf der Bühne eines Stadttheaters Platz hat?
Ralf Neite, Theater der Zeit
Ein Abend mit gewaltigen Bildern (…) in rumpelnden Zügen, monumentalen Palästen, auf sturmgepeitschten Schiffen. Und alles mit sparsamen Miitteln: Bretterboden auf der schrägen, drehfreudigen Bühne, fünf Saloontüren, ein paar Stühle (Bühnenbildner Thomas Rump beweist, dass auch in Bescheidenheit Größe liegen kann).
Martina Prante, Hildesheimer Allgemeine Zeitung